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TONY CRAGG - IN 4 D
ETWAS FESTES AUS DEM STRÖMENDEN
Meran, kunst Meran 13.02. - 29.05.2011
Tony Cragg gehört zu einem der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart. Seinen Durchbruch hatte er mit Arbeiten aus Plastikfundstücken, welche er mit natürlichen Materialien verknüpfte. Nach bedeutenden Ausstellungen unter anderem auf mehreren Biennalen in Venedig veränderte sich Mitte der 80er seine Arbeitsweise. Er ging zu den Ursprüngen der Bildhauerei über, arbeitete mit Bronze und Holz.
Cragg ist bestrebt in seinen Arbeiten Seh- und Denkgewohnheiten aufzubrechen, den Gegensatz zwischen Masse und Leichtigkeit aufzuheben und eine fortwährende Metamorphose anzudeuten.
1949 geboren in Liverpool, Mitglied der Royal Academy of Arts in London und seit 2001 der Akademie der Künste, lebt und arbeitet seit 1977 in Wuppertal. Lehrtätigkeit 1976 an der Ecole des Beaux-Arts in Metz, ab 1979 an der Kunstakademie in Düsseldorf, seit 2001 an der Universität der Künste in Berlin. Seine international geschätzten Arbeiten sind im öffentlichen Raum und weltweit in Ausstellungen zu sehen, wiederholt auch in namhaften Überblicksveranstaltungen zur Entwicklung der zeitgenössischen Kunst, wie z.B. auf der Kasseler documenta 7 (1982) und 8 (1987) und auf Biennalen, wie der in Venedig (1980, 1986, 1988 Britischer Pavillon), in Sao Paulo (1983) und in Sydney (1984). Preise u.a. 1988 Turner-Preis (London) und 2002 Piepenbrock-Preis für Skulptur (Berlin).




