kunst Meran|o arte

Ausstellungen

Werke

Franz Pichler, Dolce Speranza, 2012/2013; Foto: Walter Haller
Franz Pichler, Portrait Solveig, 1960
Franz Pichler, Gewagtes Gleichgewicht, 1992
Franz Pichler, Der vierte apokalyptische Reiter – Wellenreiter, 1989

Franz Pichler - HAB KEINE ANGST

Franz Pichler, Werkstattgeist, 2012


Eröffnung
: Dienstag 28. Januar 2014, 19.00 Uhr

29.01.2014 - 06.04.2014


Kuratorin: Sabine Gamper

Anlässlich seines 75sten Geburtstages widmet Kunst Meran dem Künstler Franz Pichler eine erste umfassende Zusammenschau seines künstlerischen Schaffen von den 60er Jahren bis heute.

Franz Pichler wurde 1939 in Schenna geboren, ab 1959 studierte er Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in München, wo er in Rekordzeit in die Meisterklasse aufgenommen wurde und 1964 mit Diplom abschloss. Seit über 50 Jahren arbeitet Franz Pichler an seinem umfassenden und vielfältigen bildhauerischen und grafischen Werk. Seine Plastiken sind gekennzeichnet von einer großen formalen Kraft und von darstellender Qualität, während seine grafischen Arbeiten in erster Linie sein politisches Engagement als Künstler widerspiegeln, welches im Jahre 1975 unter dem Motto „Der Alltag ist unsere Kultur“ in der Mitbegründung des Südtiroler Kulturzentrums gipfelte. Bis heute ist das gesellschaftspolitische Engagement in der Kunst von Franz Pichler ungebrochen.

Diese Ausstellung präsentiert sich nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern öffnet den Zugang zu Pichlers Werk über verschiedene thematische Schwerpunkte, welche eine inhaltliche Lesart des künstlerischen Werkes von Pichler ermöglichen, und gleichzeitig seine Auffassung von Skulptur über die Jahre hinweg deutlich werden lassen.  Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung ist bei Franz Pichler stets das Leben in seinen vielfältigen Facetten, die Dinge und Themen, die uns alltäglich umgeben, sowie das Gespür und Interesse des Künstlers für unsere Umwelt, für politische und soziale Umstände und für zwischenmenschliche Themen.

Portrait Franz Pichler Foto: Werner Masten

Fotos der Ausstellung




Foto: Andreas Marini