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Frida Parmeggiani, Kostümabstraktion n. 3. Foto und Light Design: Franck Evin
Foto Elisabeth Hölzl
Foto Elisabeth Hölzl

Palais Mamming Museum

Mit der freundlicher Unterstützung von

FRIDA PARMEGGIANI - KOSTÜMABSTRAKTIONEN

Frida Parmeggiani, Kostümabstraktion n. 6. Foto und Light Design: Franck Evin

FRIDA PARMEGGIANI  - KOSTÜMABSTRAKTIONEN

Finissage: Mittwoch, 11. Januar 2017, 18.00 Uhr
Mit einem Vortrag von der Kunst- und Kostümhistorikerin Silke Geppert

Anlässlich des 70. Geburtstages der gebürtigen Meraner Kostümbildnerin Frida Parmeggiani zeigen Kunst Meran und die Universität Mozarteum Salzburg im heurigen Sommer eine umfangreiche Frida Parmeggiani–Ausstellung mit vier Teilbereichen. In Meran sind sie an zwei Standorten, bei Kunst Meran und im Palais Mamming Museum zu sehen.

MERAN:    

Kunst Meran:
KOSTÜMABSTRAKTIONEN
17. September 2016 – 8. Januar 2017

Palais Mamming Museum:
HOW TO BECOME FRIDA
ANNÄHERUNGEN AN FRIDA
WORKING WITH FRIDA
17. September 2016 – 20. November 2016

SALZBURG:
Mirabellgarten: Barockmuseum, Stadtgalerie Museumspavillon, Zwergerlgartenpavillon

22. Juli - 2. September 2016

In den drei Jahrzehnten von 1978 bis 2008 war Frida Parmeggiani Europas
gesuchteste Kostümbildnerin. Sie hat unter anderem mit Regielegenden wie Rainer Werner Fassbinder, Samuel Beckett und André Heller gearbeitet, bereits 1979 stattet sie Wagners Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen aus. Für die Salzburger Festspiele entwarf sie die auffallenden und phantastischen Kostüme für „Erwartung/Herzog Blaubarts Burg“, „Pelléas et Melisande“, „Mitridate“ und „Dantons Tod“. Hervorzuheben sind darüberhinaus „Madame Butterfly“ 1993 in Paris sowie „Lohengrin“ im Metropolitan Operá Haus in New York 1998. Für den gesamten vierteiligen Opernzyklus Wagners entwarf sie in den Jahren 2000 – 2008 die Kostüme für die Aufführungen im Opernhaus Zürich und 2005 in der Oper Chatelet in Paris. Von 1987 an hat Parmeggiani fast exklusiv die Kostüme für die Inszenierungen des amerikanischen Theatermagiers Robert Wilson entworfen. Die Zusammenarbeit Wilson-Parmeggiani hat zu einer Vielzahl von unvergesslichen Inszenierungen in Hamburg, Zürich, Berlin, Salzburg, Paris, Madrid und New York geführt und in Sachen Kostüm und Licht neue Maßstäbe in der internationalen Theater- und Operngeschichte gesetzt.


Frida Parmeggiani, Köstumabstraktion n.9. Foto und Light Design: Franck Evin

Die Parmeggiani-Ausstellungen mit dem Titel „Kostümabstraktionen“ in Salzburg und Meran im heurigen Sommer umfassen neun neue, teilweise mehrteilige Kostüme, mit Elfriede Jelinek gesprochen „Stoff-Geschöpfe“, in denen Frida Parmeggiani das Spannungsverhältnis zwischen Raum, Form und Textilem auslotet. Erstmals arbeitet Parmeggiani ohne Dramaturgie, Sänger und Schauspieler und kann ihre minimalistische Formensprache statisch-skulptural einsetzen. Edle Stoffe in Kombination mit Metallelementen oder Versatzstücken aus der Natur lassen hochästhetische „Kleidergeschöpfe“ (Elfriede Jelinek) entstehen. Ihre fragile Festigkeit ist atemberaubend. Über diese formalen Aspekte hinaus, sind die Kreationen auch autobiografisch und verdichten die Erfahrungen und Träume ihrer Schöpferin.

Zur Ausstellung erscheint bei Schlebrügge Editor/Wien ein dreisprachiger Katalog mit Texten von: Robert Wilson, Elfriede Jelinek ("undefinedWas fällt, das hält"), Bernd Sucher, Ursula Schnitzer und Silke Geppert. Die beiden Fotostrecken wurden von Franck Evin und Elisabeth Hölzl aufgenommen.

Ausstellungseröffnung in Meran: 16. September, 19 Uhr

Öffnungszeiten Kunst Meran: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr

Öffnungszeiten Palais Mamming Museum: Dienstag bis Samstag 10:30-17 Uhr, Sonntag und Feiertage 10:30-13 Uhr