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"Quello che non si vede" – eine Recherche und ein Treffen zum Thema Arbeit, Pflege und Wohlbefinden

13.09.2022, 19:00 Uhr

von und mit Martina Dandolo

 

"Quello che non si vede" ist ein Projekt, das aus einer Reihe von Gesprächen und Workshops zu den unsichtbaren und verborgenen Seiten unserer Person hervorgeht. Es ist ein Projekt, das sich mit Pflege beschäftigt, aber auch mit den von uns angeeigneten Fähigkeiten oder mit den von uns unerkannt ausgeübten Tätigkeiten. Es ist ein Projekt, das den Strategien und Handlungen gewidmet ist, die wir anwenden, um in unserer Vielfalt überleben zu können; aber auch dem, was wir tun, selbst wenn wir nichts tun.

"Quello che non si vede" ist eine Untersuchung über Geschlecht, Ungleichheiten und Privilegien. Es ist eine Untersuchung, die die Beziehungen zwischen Pflege, Wohlbefinden und Arbeit unter dem Gesichtspunkt ihrer politischen Macht offenlegt und zum Nachdenken anregt. Zu diesem Zweck leuchtet das Projekt die radikale Seite der Pflege aus. Das heißt, es stellt Fragen über den intimsten Teil der Pflege, welcher uns persönlich betrifft.

"Quello che non si vede" wird zu einem Projekt der Erkundung und Selbsterforschung. Es behandelt die Frage, wie sich diese Themen auf uns auswirken und wie wir in einem Beziehungsgeflecht handlungsfähig sind, in dem wir voneinander abhängig sind und in dem die Fürsorge sowohl ein zentraler Bezugspunkt als auch ein Akt der Transformation ist.

"Quello che non si vede" ist eine Aktion, die Debatten und die Nachvollziehbarkeit der verschiedenen Positionen ermöglichen möchte. Sie ist eine Einladung zur Pflege und zum Recht auf Wohlbefinden.

 

Wo: BAR KUNSTHAUS

Präsentation: 20.9.2022, 18.30 - 20 Uhr