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FRANZ KAFKA Meran 1920-2020

Den Wettbewerb hatte Kunst Meran im Auftrag der Stadtgemeinde Meran ausgelobt und koordiniert. Anlässlich des Jubiläumsjahrs 2020, in dem sich Franz Kafkas Meran-Aufenthalt zum 100. Mal jährt, soll ein Kunstwerk geschaffen werden, das die Stadt Meran als Ort der Geschichte und Geschichten aufgreift und gleichermaßen an den ehemaligen Kurgast Franz Kafka erinnert.

Das zukünftige Siegerprojekt wird auf dem derzeit noch namenlosen Platz, der künftig Kafkas Namen tragen soll, an der Kreuzung zwischen Maia-Straße, Tobias-Brenner-Straße und Weingartenweg seinen Platz finden.

Nach der Veröffentlichung der Ausschreibung im vergangenen März haben sich 20 Künstler*innen aus der Europaregion der Vorauswahl gestellt. Darüber hinaus hat Adam Budak, Direktor des Kinský Palace Department of the National Gallery in Prag, fünf tschechische Künstler vorgeschlagen, die zur Vorauswahl eingeladen wurden.

Die Vorjury hat in Folge fünf Künstler*innen ausgewählt und sie beauftragt, einen Projektvorschlag zu erarbeiten: Die Finalisten waren die Südtiroler Peter Senoner, Arnold Mario Dall’O, Claudia Barcheri und Erich Kofler Fuchsberg sowie Dominik Lang aus Prag.

Eine dreiköpfige Expertenjury mit Wolfram Haymo Pardatscher, Lisa Mazza und Marion Piffer, in Vertretung für Andrea Lissoni (neuer Direktor des Haus der Kunst in München) hat sich mit fünf sehr unterschiedlichen Projektvorschlägen auseinandergesetzt. Allesamt zeichnete ihre hohe Qualität und professionelle Aufbereitung aus. Für die Gemeinde Meran war Amtsdirektirin Barbara Nesticò anwesend.

Die Idee zum Jubiläum Kafkas in Meran stammt von Veronika Rieder und Patrick Rina. Weitere Vereine haben inzwischen ihre Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Projektvorschlägen angekündigt.

Am Dienstag, den 5. November wurden die fünf finalen Wettbewerbsbeiträge bei Kunst Meran im Sparkassensaal der Öffentlichkeit vorgestellt.