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Ausstellungen

Eduard Habicher, Attraverso, 2005, © Christian Martinelli

Die skulpturale Arbeit von Eduard Habicher ist der Versuch einer interessanten Synthese zwischen einem minimalen Eingriff im Raum und einem Werk, das trotzdem mit Kraft und Energie aus dem Raum hervorbricht. Seine Strukturen in Leichtmetall sind Formen unendlicher Ausdehnung, die dem Betrachter verschiedene Gesichtspunkte ermöglichen. Die Arbeiten sind dünn und verspielt, besitzen aber gleichzeitig die Härte des Materials aus dem sie bestehen. Auch die Auseinandersetzung mit der Farbe, die sich der Oberfläche des Metalls entgegensetzt, geschieht auf harmonische, fast musikalische Art und Weise. Die Leichtigkeit nimmt die Kraft und die Eleganz des Zeichens an. Eduard Habichers Formen haben keine repräsentative Aufgabe sondern sind vielmehr Zeichen in Bewegung, die einen neuen Raum definieren, der aus der Interaktion zwischen der Skulptur, ihrem Umfeld und ihrer städtebaulichen und architektonischen Umgebung entstanden ist.